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Samstag, 10.07.2021 Kriterium in Grafenbach

 

 

Dank des großartigen Einsatzes von Josef Ganser / RC Grafenbach und Peter Ruesch / RC Pernitz gab es zum Wochenende wieder Radrennen zu besuchen.

Beide scheuten die strengen Vorgaben nicht und ermöglichten wieder tolle Veranstaltungen für den Amateurradsport in Österreich.

Vielen lieben Dank hierfür!

Samstag, den 10.07. wurde das überaus anspruchvolle Kriterium von Grafenbach ausgetragen.

Der technisch schwierige Kurs war einer österreichischen  Meisterschaft würdig und verlangte den Fahrern alles an Können ab.

Mario Fassl konnte sich im Rennen gut in Szene setzen und lieferte sich tolle Duelle in diesem spannenden Rennen. Herzliche Gratulation!

 

Foto unten: Start des Rundstreckenrennens in Neusiedl/Pernitz

Team Lux: Das amerikanisches Juniorenteam

Sonntag 11.07.2021 Rundstreckenrennen in Neusiedl/Pernitz

Ein tolles Rundstreckenrennen fand am  Sonntag, den 11.07. in Neusiedl/Pernitz für Amateure und Junioren statt.

 Heuer war sogar eine amerikanische Juniorenmannschaft am Start und verlieh dem Rennen somit internationales Flair.

Der Kurs war mit 25 Runden zu jeweils 2,6 km ausgeschrieben und konnte bei herrlichern Wetter gefahren werden.

Die aggressive Fahrweise der Junioren teilte binnen kürzester Zeit das Fahrerfeld und Mario Fassl befand sich im überschaubaren Amateurfahrerfeld.

Gleichmäßig wie ein Uhrwerk spulte Mario Runde um Runde ab und erreichte den 12. Gesamtplatz im Rennen.

Ein  tolles Rennwochenende geht endlich wieder erfolgreich zu Ende.

Gratulation, unserem engagierten Fahrer, Mario!

Sonntag, 6. Mai 2021

Grand Prix Fliegerhorst

Eine der ersten Veranstaltungen für unsere Amateursportler in Österreich wurde vom Radrennteam Pielachtal durchgeführt. Leider hatte es der Wettergott nicht so gut gemeint. Strömender Regen und mäßige Temperaturen sollten es unserem Starter Mario Fassl vom Union Cycling-Team Niederösterreich nicht so einfach machen.

Der berühmt berüchtige Betonplattenkurs von Markersdorf war diesmal eine recht gefährliche Bühne für alle Radsportler. Stürze waren daher vorprogrammiert und blieben auch nicht aus.

Mario konnte sich in den gefährlichen Situationen, dank seiner großen Erfahrung, gut heraushalten. Coronabedingt fand sich heuer nicht das gewohnte Amateur-Fahrerfeld ein, denn der Veranstaltungskalender wurde immer wieder geändert und Rennen mussten abgesagt werden.

Mario wollte unbedingt seinen Formstand im Renneinsatz überprüfen, um zu sehen, wie er die lange Rennabwesenheit überhaupt verkraftet hat. Vom Regen sichtlich gezeichnet, erreichte Mario sturzfrei im Mittelfeld das Ziel.

Es wäre toll, wenn es jetzt mit den Veranstaltungen auch wieder weitergehen würde, denn Mario samt Radkolllegen hatten endlich wieder Spaß ein ordentliches Rennen zu fahren.  

 

Haben wir Radlfahrer keine Lobby?

 

Sehr geehrter Herr Stadtrat Hacker, geschätzte Mitleserschaft!

 
Ich habe aus den Medien von den Plänen erfahren, dass Wien seine Radrennbahn verlieren soll. Dazu möchte ich mich äußern.
 
Ich bin seit fast dreißig Jahren Radsportler, habe mit zehn Jahren mit dem Sport in einem Wiener Radsportverein begonnen und habe es in meiner sportlichen Karriere bis zum Nationalteamfahrer gebracht. Nach dem Ende meiner Sportlerlaufbahn bin ich dem Radfahren im Alltag und dem Radsport auf Amateur-Niveau verbunden geblieben. Ich habe Anfang der Neunziger Jahre im Ferry Dusika Radstadion das Bahnradfahren erlernt - es war die Grundlage für meine erfolgreiche Sportlerkarriere, die mich im Nationalteam bis zur Teilnahme an einem Bahn-Weltcuprennen und zahlreichen internationalen Rundfahrten auf der Straße gebracht hat. Im Radsport ist der Bahn- und Straßensport eng miteinander verbunden, gerade für Athleten Ausdauerbereich auf der Bahn ist der Straßenradsport essentiell. Und umgekehrt bringt einem Straßenradsportler die technische und physiologische Ausbildung des Bahnradsports sehr große Vorteile - so sind die erfolgreichsten Österreichischen Radprofis der letzten Jahre allesamt auch erfolgreich auf der Radrennbahn gefahren: Rene Haselbacher, Bernhard Eisel, Marco Haller, Patrick Konrad und Matthias Brändle ... Es waren in den vergangenen Jahrzehnten stets die Bahnradsportler, die für die größten Erfolge des Radsports bei Olympischen Spielen, Welt- und Europameisterschaften sorgten, sei es Roland Königshofer in den neunziger Jahren, Franz Stocher in den 2000ern oder die Erfolge von Andreas Graf und Andreas Müller in den 2010er Jahren - ohne die Radrennbahn im Ferry Dusika Stadion wären diese Erfolge nicht denkbar gewesen. Aber auch Breitensport ist zu einem gewissen Grad auf der Radrennbahn möglich - denn ohne einer breiten Basis sind keine Erfolge im Spitzensportbereich möglich. In den letzten Jahren (vor Corona) hat es auf der Wiener Radrennbahn eine erfreuliche Entwicklung gegeben, so haben immer mehr Amateur- und Hobbysportler den Weg auf die Wiener Radrennbahn gefunden. Beim Radsport und besonders beim Bahnradsport ist der Zugang zum Sport nicht gerade niederschwellig - denn abgesehen von teurem Material muss man für den Trainings- und Wettkampfbetrieb auf der Radrennbahn eine Lizenz über einen Radsportverein lösen und eine eigene Ausbildung absolvieren - dies aus versicherungs- und sicherheitstechnischen Gründen. Dass die Auslastung eines teuren Radstadions unter diesen Gesichtspunkten nicht so hoch ist wie die einer Laufbahn, wo man nur ein Paar Laufschuhe benötigt, ist verständlich. Natürlich kann man die mangelnde beziehungsweise nicht vorhandenen Werbeaktivitäten des Radsportverbands für unseren Sport kritisieren - meiner Meinung nach hat man sich von Verbandsseite immer zu sehr nur auf die wenigen Spitzen-Athleten konzentriert. Dennoch ist der ersatzlose Abriss des Radstadions für unseren Sport eine Katastrophe -- viele Sportler, die sich mehr schlecht als recht wirtschaftlich über Wasser halten können und dennoch Weltklasseleistungen bringen, stehen wohl bald vor einem Scherbenhaufen. Ich habe den Medien entnommen, dass Sie die Streichung der Wiener Radrennbahn auch mit der niedrigen Auslastung begründen (https://wien.orf.at/stories/3084436/) - zuletzt sollen nur mehr 16 Person die Radrennbahn genutzt haben - diese Argumentation ist in Corona-Zeiten mit Zugangsbeschränkungen geradezu eine Verhöhnung (ich glaube sogar, man kann die Zahl von 16 Benutzern leicht als absichtliche und manipulative Lüge enttarnen), denn die Radrennbahn ist wegen der Corona-Zugangsbestimmungen seit fast einem Jahr für "Normalsterbliche" außerhalb des Spitzensport- und Nationalteam-Bereichs vollkommen untersagt! Auf https://radsportverband.at/index.php/aktuelles/radsport-news/allgemein/5225-keine-alternative-zur-wiener-radrennbahn kann man übrigens nachlesen, dass der Verband in Ihre Planungen um die Streichung des Bahnradsports aus der Palette der möglichen Sportarten in Wien offenbar NICHT eingebunden war ...
 
Ich glaube, ich muss Sie als Gesundheitsstadtrat nicht an die positiven "Nebenwirkungen" des Sports und des Radsports im Besonderen erinnern. Denn nicht nur als Leistungssport ist das Radfahren einer der gesündesten Sportarten, den man bis ins hohe Alter betreiben kann - auch im Alltag ist das Radfahren für eine zukunftsträchtige Mobilitätswende nicht wegzudenken. Auch was diesen Punkt betrifft, könnte man den Radsportverband mehr in die Pflicht nehmen, dort sollte man sich halt auch mehr Gedanken um die Sorgen von Alltagsradfahrern machen, anstatt nur den Niedergang einer der einst beliebtesten Sportarten zu verwalten. Die Lizenzstände im Rennbereich des Radsports gehen seit Jahrzehnten zurück, erst seit wenigen Jahren wird der Amateur-Bereich (zum Beispiel bei Breitensportveranstaltungen wie Radmarathons) beliebter - leider ohne Auswirkung auf den katastrophal niedrigen Lizenzstand im Nachwuchs-Radsport. In diesem Punkt hat man zweifelfrei im Österreichischen Radsportverband und im Wiener Radsportverband beide Augen vor den Problemen zugedrückt und der Miss-Entwicklung über Jahre hinweg zugeschaut ohne darauf zu reagieren. Dennoch frage ich Sie - welche teure Sport-Infrastruktur hat ihre Baukosten "eingespielt"? Und wie kann man das rechnen? An der reinen Auslastung? An dieser Stelle sei mir die Frage erlaubt, wozu es in unserer Stadt notwendig ist, dass die beiden Fußball-Bundesliga-Vereine Austria und Rapid jeweils ein brandneues Stadion besitzen, deren Baukosten die Stadt Wien mit finanziert hat - und das vor dem Hintergrund, dass es ja auch das Ernst-Happel-Stadion für Fußballspiele gibt. Muss man immer alles nur in Euro beziffern können? Vielleicht können Sie als Gesundheitsstadtrat darauf eine befriedigende Antwort geben ... fette Kinder mit Diabeteserkrankungen etc. benötigen Bewegung ... tägliche Turnstunde ... Radfahr-Ausbildung (warum nicht auch auf einer Radrennbahn)? Meine zehnjährige Tochter fährt seit Ausbruch der Corona-Epidemie ausschließlich mit dem Fahrrad in die Schule (ich begleite sie dabei). Sie ist sogar schon zwei Kinder-Radrennen gefahren ... wie gerne hätte ich ihr auch das Radfahren auf einer Radrennbahn beigebracht, wo ich selbst für fast dreißig Jahren den Radrennsport erlernte, im Ferry Dusika Radstadion. Genauso wie meine älteste Tochter sollen auch deren jüngere Schwestern das Radfahren erlernen - nicht nur zu Sport-Zwecken, sondern auch zur Alltags-Mobilität. Gerade in Zeiten des Klimawandels ist das Radfahren für eine Millionenstadt wie Wien wichtiger denn je! Die ERSATZLOSE Schließung des einzigen Radstadions Österreichs (mit der Begründung der schlechten Auslastung und der hohen Kosten) ist diesbezüglich eine verheerende Botschaft. Wie soll man dies interpretieren? "Wir woin jo scho, dass ihr Radlfahrts ... aber bitte nur in der Hauptallee ... und auf die Radlwege!" Oder wie?
 
Ich war Ende der Neunziger Jahre gerade ein hoffnungsvolles Nachwuchstalent im Radsport und habe damals miterlebt wie das Ferry-Dusika-Stadion wegen Renovierungsarbeiten für mehr als ein Jahr gesperrt war. Das war für Spitzensportler eine harte Zeit, denn es gibt im Umkreis von Wien keine vergleichbare Radrennbahn, wohin man für Trainingszwecke ausweichen kann. In ganz Österreich existiert keine einzige andere Radrennbahn! Schon damals wurde diskutiert, ob man die Radrennbahn überhaupt wieder errichten soll ... ich kann mich erinnern, dass die Renovierung des Stadions mitsamt Neubau der Radrennbahn einen dreistelligen Millionenbetrag (in Schilling) gekostet haben soll. Aber was sind solche Kosten auf die Nutzungsdauer aufgerechnet? Was sind solche Kosten auf Gesundheitskosten, die für die Behandlung von Krankheiten durch Bewegungsmangel, entstehen? Was sind diese Kosten im Vergleich zu den Kosten des Klimawandels wegen CO2-Ausstoß im Verkehr? Ohne den Leistungssport in meiner Kindheit wäre ich sicherlich nicht zu dem radfahr-begeisterten Menschen geworden, der schon auf seinen ökologischen Fußabdruck achtete, als die breite Bevölkerung noch nicht einmal wusste, welche Folgen der Klimawandel und die Erderwärmung haben. In diesem Sinne will ich auch meine Kinder erziehen ... Ich sage nicht, dass dies ohne Radrennbahn in Wien unmöglich wäre ... Aber man muss sich Gedanken um Alternativen machen!
 
Bevor es das Ferry-Dusika-Stadion in Wien gab, gab es eine Aschenbahn, auf der neben Leichtathletik-Wettkämpfen auch Radrennen stattgefunden haben. Ich kenne die Aschenbahn, die beim heutigen Ernst-Happel-Stadion war, nur aus Erzählungen - vielleicht können Sie sich noch persönlich daran erinnern. Es sollen dort tolle Radsportveranstaltungen stattgefunden haben. Heute gibt es als Alternative zur Radrennbahn in Wien nur die Donauinsel - auf Höhe der Steinsportbrücke gibt es einen kleinen Rundkurs, das sogenannte "Cyclodrom", ich vermute, es ist nicht einmal Ihnen als Sportstadtrat bekannt. Schon beim Bau der Donauinsel wurde dieser Kurs extra für den Radsport angelegt. Genauso wie im Ferry-Duskia-Stadion gibt es seit Jahrzehnten auf dem Cyclodrom tolle Wettkämpfe, ich bin dort im Jahr 1991 eines meiner ersten Radrennen auf der Straße gefahren. Das Cyclodrom befindet sich dort, wo jetzt der Wildwasserkanal für Kajak- und Rafting-Sportler ist (https://www.viennawatersportsarena.at/). Als der Wildwasserkanal errichtet wurde, wurde dem Cyclodrom ein halber Kilometer Rundenlänge und sein Hügerl, das sich kurz nach der Start/Ziel-Gerade befand, weg genommen. Die Rundenlänge hat sich dadurch von 1.500 Meter auf 1.000 Meter verkürzt. Der Wildwasserkanal wurde vor einigen Jahren um viele Millionen Euro gebaut - wie sieht es da mit der Auslastung aus? Ich bezweifle, dass ein Betrieb einer solchen Anlage nicht ohne finanzkräftige Sponsoren (zuerst Verbund, jetzt Wien Energie) und Zuzahlungen seitens der Stadt möglich ist (die Sponsorentätigkeit der Wien Energie ist ja nicht unbedingt eine unpolitische Sache - Wiener Stadtwerke). Es wird mit der Wichtigkeit für die Olympia-Sportart Wildwasser-Kanu argumentiert ... Gilt dieses Argument für den Radsport, der zweifelsfrei an Medaillen erfolgreicher und in der öffentlichen Aufmerksamkeit noch immer über dem Kajaksport einzuordnen ist, nicht? Das verbleibende Cyclodrom liegt nun jedenfalls versteckt hinter dem Wildwasserkanal. Es gibt nicht einmal einen ordentlichen Zugang zum neuen Start-/Ziel-Bereich (entweder geht man über einen Wald- und Wurzel-Weg durch ein Wäldchen oder man geht einen Umweg von einem ganzen Kilometer. Will man so Zuschauer zu Radrennen anlocken? Beim Cyclodrom gibt es kein WC oder eine Möglichkeit sich vor Regen unterzustellen - geschweige denn Duschmöglichkeiten; man steht in der Wiese, wenn man sich seine Nummer vor dem Start ans Trikot heftet, so stelle ich mir den Radsport in den Nachkriegsjahren vor ... Ich weiß nicht, ob jemals jemand von Österreichischen oder Wiener Radsportverband jemals mit diesen Missständen an Sie heran getreten ist. Ich habe mir jedenfalls schon seit einigen Jahren gedacht, dass ich einen Brief an den Wiener Sport-Stadtrat schreiben will, in dem ich die katastrophalen Missstände das Cyclodrom betreffend anspreche. Nun tue ich dies zusammen mit meinem Protest gegen die Schließung der Wiener Radrennbahn. Denn die Bedeutung des Cyclodroms nimmt im Falle einer ersatzlosen Streichung der Wiener Radrennbahn für den Radsport (und auch für den Breitensport und für das Alltagsradfahren) unheimlich zu. Wo, wenn nicht hier, könnte man so etwas wie einen Ersatz für die Wiener Radrennbahn errichten? Schon als die Donauinsel gebaut wurde, soll geplant gewesen sein, an der Stelle des Cyclodroms eine offene Beton-Radrennbahn zu errichten - ein Plan, der durch die Errichtung des Ferry-Dusika-Radstadions ad acta gelegt wurde. Nun wäre es wichtiger denn je, ein Zentrum für den Radsport UND das Radfahren im Allgemeinen in Wien zu haben! Es sollten möglichst ALLE Bereiche des Radfahrens - vom BMX-Fahren bis zum Bahnradsport, vom Alltagsradfahren zum Arbeitsplatz bis zur Österreich-Radrundfahrt - vertreten sein. Ich bezweifle, dass dies ausschließlich mit dem Österreichischen Radsportverband als Partner möglich sein wird, denn die Protagonisten dort sind leider ideenlos und unkreativ - wie gesagt, hier wurde in den letzten Jahrzehnten nur der Untergang einer einst wichtigen Sportart zu einer Randsportart, die ihren Sportlern kaum mehr eine wirtschaftliche Lebensgrundlage bieten kann, verwaltet. Es ist wichtig eine breite Basis anzusprechen, die alle Bereiche des Radfahrens abbildet. Alltagsradfahren IST Leistungssportföderung und Leistungssport IST Förderung des Alltagsradfahrens - und dies könnte man an Zahlen messen, wenn man wollte (Radverkehrsanteil, gestoppte Klimaerwärmung, weniger Gesundheitskosten für Bewegungsmangel-Krankheiten UND Olympia- und Weltmeisterschaftsmedaillen).
 
In diesem Sinne freue ich mich auf Ihre Antwort!
 
Mit freundlichen Grüßen, Bernhard Redl

 

 

 

Ferry Dusika Radrennbahn + ade +

Nicht nur Sportgrößen wie Weltmeister Franz Stocher, Roland Gaber, Roland Königshofer u.a. haben im Dusika Radstadion Geschichte geschrieben. Auch unsere Jungs haben hier immer wieder Meistertitel errungen. Untenstehend lebendige Eindrücke aus dem Radstadion. Das soll es nun gewesen sein? Zumindest bezeugen wir damit unseren Unmut und richten den Verantwortlichen aus, dass sie auf diese Entscheidung nicht stolz sein brauchen.

UCT NÖ

 

Mit Bedauern lesen wir in den Medien, dass das Ferry Dusika Stadion abgerissen werden soll. Was wir jedoch nicht lesen ist,  dass es wieder ein Radstadion geben wird. Warum nicht?  Wo ist der Einspruch des ÖRV, oder wird hier nach dem Motto gehandelt, wenn wir uns schön ruhig verhalten, behalten zumindest wir unsere Jobs. Möglich wäre es, dass dieses Denken sich dort vielleicht etabliert hat. Denn so wie wir den Radsport in den letzten Jahren erlebt haben, sind es die Sportler, die sich alles selber richten. Sei es, dass sie sich selbst die Rennen organisieren oder eben auch das Trainieren auf der Radrennbahn wieder für die Radlfaher attraktiv gemacht haben. Wobei es den Radlern Jahr für Jahr schwerer gemacht wurde ins Ferry Dusika Stadion zu gelangen. Zuerst erlaubte man ihnen nicht mehr vor dem Stadion zu parken und nun nimmt man ihnen auch noch ihr Stadion. Dass der Radsport europaweit im Aufwind ist und der gesundheitlilche sowie der umweltschonende  Aspekt von großer Bedeutung ist, ist den Verantwortlichen wohl entgangen. Anstatt dem Radsport einen höheren Stellenwert zu verschaffen, vernichtet man nun auch noch das Radstadion, das nach einem großen Radrennfaher der Radlegende "Ferry Dusika" benannt wurde.

Wir protestieren gegen dieses ungeheure Vorgehen und drücken so unsesren Unmut aus.  

Links ein Protestbrief von Bernhard Redl, dem wir uns voll anschließen und der an Stadrat Hacker sowie andere Politiker und Medien ergangen ist. Bitte schließt euch dem Protest an und sendet ebenfalls Mails an Verantwortliche.

<peter.hacker@wien.gv.at> <josef.taucher@spw.at>, <post@ma51.wien.gv.at>, <leopoldstadt.red@bezirkszeitung.at>, <markus.woelbitsch@wien.oevp.at>, <dialogbuero.wien@gruene.at>, <peter.eppinger@wien.oevp.at>, <kundendienst@orf.at>, <dieter.brosz@gruene.at>, <redaktion@derstandard.at>, <redaktion@falter.at>, <Leser@kurier.at>, <wien@kronenzeitung.at>, <office@wienerzeitung.at>, <online@oe24.at>, ÖRV <office@radsportverband.at>, <office@oeamtc.at>, <info@arboe.at>, ARGUS - Die Radlobby <service@argus.or.at>, <info@radlobby.at>, <vcoe@vcoe.at>, <office@lrv-wien.at>, info@wienersportstaetten.at

 

 

Das kann doch noch nicht alles gwesen sein!

Querfeldeinschlacht 11.10.2020

 

Sonntag, 11.10.2020: Querfeldeinrennen in der Seeschlacht nahe Langenzersdorf

Die "Crosser" können sich freuen, sie starteten die Quersaison 2020/21 in der Seeschlacht in Langenzersdorf.

Am Badesee "Seeschlacht" wurde wieder ein interessanter Kurs für die Rad-Akteure aufgebaut. Sämtliche Corona Covid 19 Maßnahmen wurden eingehalten und so konnte das recht große Starterfeld das 60 Minuten Rennen in Angriff nehmen.

Um beim Radtraining neue Impulse zu setzen, debütierte Mario Fassl bei diesem Querfeldeinrennen mit seinem ersten "Cross-Start". 

Bei diesem etwa 60 Minuten andauernden Rennen muss ein Rundkurs - gespickt mit Hindernissen,  steilen Anstiegen und kurvigen Talfahrten mit technisch sehr schwierigen Passagen - absolviert werden.

Hier wurde vom Start weg bis ins Ziel 100 Prozent den Fahren abverlangt.

Mario fühlte sich auf der Strecke sehr wohl und er konnte das Rennen sturzfrei beenden.

Somit zieht er eine positive Bilanz bei seinem Ersteinstieg in den "Cross-Sport".

Herzliche Gratulation zum erfolgreichen "Cross-Strart-Debüt!

 

 

in der Seeschlacht

Saisonabschluss in Klein Engersdorf

Robert Mitosinka und Mario Fassl beim Vorstart  vor dem Abschlussrennen 

 Robert wie man ihn kennt bei seinen Angriffen

Samstag 03.10.2020

Saisonende in Klein Engersdorf

Letzten Samstag fand wie alljährlich das Abschlussrennen der Radsaison 2020 statt.

Wir wissen: 2020 war für den Amateurradsport eine reine Katastrophe. Leider wurden heuer nur vier Veranstaltungen durchgeführt. Alle anderen geplanten Veranstaltungen wurden wegen Covid19 abgesagt .

Bei vier Rennen konnte unser Team aber trotzdem zwei 2. Plätze herausfahren, obwohl die Umstände nicht schlechter hätten sein können. Der Lockdown setzte unseren Fahren ziehmlich zu und wir hoffen, dass diese Zeit auch wieder ein Ende finden wird.

Zum Saisonabschlussrennen konnten daher auch nur Robert Mitosinka und Mario Fassl an den Start gehen. Beide zeigten sich im Rennen absolut angriffslustig, wie man es von beiden gewohnt ist, und setzten unser Team positiv in Szene.

Bei den Kinderrennen war diesmal auch Lucas Mitosinka dabei, der sich voll motiviert seiner Aufgabe stellte. Unter dem Beifall der Zuseher absolvierte er die Rennstrecke mit vollem Elan.

Bravo Lucas!

UCT Nachwuchstalente vollmotiviert

Nachwuchstalent Lucas Mitosinka vollmotiviert in der ersten Sarterreihe

Lucas hat sich die Mama als Verstärkung mitgenommen

VICC Donauinselcup 2020

Sonntag 06.09.2020 - VICC Donauinselcup

Am Sonntag, den 6.9. stand bereits das Finalrennen des VICC-Geizhals Donauinselcup 2020 am Programm.

Der Großteil der Kriteriumserie musste ja leider bedingt durch Covid 19 abgesagt werden.

Das Union Cycling-Team Niederösterreich war diesmal durch Christian Csenar, Bernhard Redl und Robert Mitosinka vertreten.

39 Runden mit 13 Punktewertungen wurde diesmal für die Fahrer veranschlagt und alle Favoriten waren zu diesem Rennen gekommen.

Für Chistian war es das erste Rennen heuer. Schon in der ersten Wertungsrunde konnte er einen Punkt herausfahren. Bernhard stand ebenfalls heuer erstmalig am Start und konnte sich sehr gut im Feld behaupten.

Robert zog auch diesmal wieder alle Register. Die Rechnung ging auf und es gelang ihm,  dem Haupfeld zu entfliehen. Er sammelte somit wichtige Wertungspunkte. In der letzen Wertungsrunde gab es doppelte Punkte zu ersprinten. Unser Team setzte sich hier noch einmal so richtg in Szene. Christian holte sich mit Platz zwei 6 Punkte und Robert mit Platz vier 2 Punkte.

Resultat: Robert belegt mit 24 Punkten Platz 2 in der Gesamtwertung; Christian mit 10 Punkten Platz 7 und Bernhard beendete das Rennen im Hauptfeld auf Platz 18.

Ein toller Abschluss in dieser Kriteriumserie für das Union Cycling-Team Niederösterreich.

Herzliche Gratulation dem UC-Team!

Haltet Abstand und bleibt alle gesund und coronafrei!

mit familiärer Rückenstärkung

Bereits am Vormittag konnte Josephin, Bernhard Redls Tochter, bei den Nachwuchsbewerben ihr Talent auf dem Rad unter Beweis stellen. Sie belegte beim gemeinsamen Rennen mit den Burschen den hervorragenden zweiten Platz.

Recht herzliche Gratulation liebe Josephin zu deinem tollen Erfolg!

Lucas Mitosinka war mit seiner Mama Tatiana ebenfalls zur Donauinsel gekommen um Papa Robert anzufeuern.

Den Start beim Kinderrennen wollte Lucas aber doch lieber auf das kommende Jahr verschieben. Darauf freuen wir uns schon.

Bis dahin wird ihm Papa Robert sicherlich noch einige wichtige Tricks aus seiner Rennfahrer-Trickkiste verraten.

Der Verein UCT freut sich, dass hier so tolle Talente heranwachsen. Nur weiter so!

Der kleine Lucas  hier mit  Mama Tatiana kam um Papa anzufeuern.

Christian Csenar hochmotiviert.

VICC Donauinselcup 2020

 

Freitag 28.08.2020 VICC Donauinselcup

Unter strengen Sicherheitsmaßnahmen startete der Donauinselcup 2020.  Michael Kröll vom Veranstalterteam VICC organisierte diese Veranstaltung vorbildlich. Ein riesiges Starterfeld bestehend aus Junioren, Amateuren und Masterfahrern nahm das Kriterium über 30 Runden mit zehn Punktewertungen in Angriff.

Bis zur ersten Wertung nach drei Runden war das Rennen äußerst unruhig. Für viele Fahrer war dies ja der erste Start in diesem Jahr. Die Sprintspezialisten konnten sich in Wertung 1 bis 3 aber trotzdem klar durchsetzen. Leider gab es des öfteren Stürze, die jedoch nur mit Schürfverletzungen endeten. Das Rennen musste aber auch einmal kurz neutralisiert werden, da ein Fahrer durch eine recht unfalre Fahrweise einen Mitstreiter zu Sturz brachte. Die Sanität musste nun eingreifen und den schwer verletzten Fahrer versorgen.

Das Rennen konnte aber nach kurzer Neutralisation wieder gestartet werden. Robert und Mario hielten sich bis jetzt zurück und kamen so  Gott sei Dank nicht in Sturzgefahr. Mit zunehmender Renndauer nahm sich Robert dann ein Herz und startete mit zwei weiteren Fahrern einen Angriff.

Diesem Vorstoß konnten die restlichen Fahrer nichts entgegensetzen und so wurden die nachfolgenden Wertungspunkte durch das Führungstrio Robert Mitosinka, Wolfgang Hölzl und Boris Perkovic eingefahren. Eine für Robert typische Taktikvariante veränderte die Rennsituation grundlegend, denn das Trio konnte bis zum Ende des Rennens nicht mehr gestellt werden.

So wurde Robert mit 19 Wertungspunkten mit dem 2. Gesamtplatz in diesem Rennen belohnt.

Robert zeigte mit dieser tollen Lleistung, dass er sich trotz Coronakrise toll in Form gebracht hat.

Für Mario verlief das Rennen im Hauptfeld nicht ganz ungefährlich, da diesmal wirklich sehr nervös gefahren wurde. Er belegte den 19. Gesamtrang.

Recht herzliche  Gratulation zu dieser großartigen Vorstellung unserer Fahrer.  

Strenge COVID 19 Vorschriften

Endlich! Radrennen! Hurra!

8.8.2020: 7. GP Fliegerhorst in Markersdorf

Die Radsaison hat nun auch endlich für die Amateuere begonnen. COVID19 hat uns alle "aus der Bahn geworfen". Mit dem 7. Grand Prix Fliegerhorst wurde zumindest einmal ein Anfang gemacht.

Mario Fassl fand sich zum Start auf dem Fliegerhorst in Niederösterreich ein. Er war der einzige Fahrer, der seinen Urlaub noch nicht angetreten hatte. Alle anderen UCT-Fahrer befanden sich bereits auf Urlaub.

Beim ersten Amateuerrennen fanden sich zahlreiche Fahrer ein, da dies die erste Möglichkeit in diesem Jahr war, wieder ein Rennen zu bestreiten.

Bei hochsommerlichen Temperaturen wurde der über 64 km lange Kurs zum ersten Formtest der Fahrer. Mario konnte sich im Hauptfeld gut behaupten. Er beendete das Rennen sturzfrei im Verfolgerfeld.

Das Resümee aus diesem Rennen wird Mario jetzt in seinem Trainingsplan gut einbauen können.

Wir hoffen, dass sich künftig mehrere Veranstalter finden, die sich den schwierigen Coronamaßnahmen stellen, damit wieder zahlreiche Radrennen stattfinden können.

Großer Dank gilt dem Veranstalter Florian König für sein Engagement, der den 7. Grand Prix Fliegerhorst, trotz schwieriger Bedingungen, professionell durchgeführt hat.

Die Radsaison 2020 beginnt!

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© Union Cycling Team Niederösterreich